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Gino Fasoli






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Impressionen:
Sicher 25 Jahre her, seit wir mit der Kellerei Gino Fasoli zusammenarbeiten. Seit damals ambitioniert von den beiden Söhnen Natalino und Amadio Fasoli geführt.
Bio-Pioniere, einst die Vinifikatoren der Cooperativa 8Marzo, sowie der eigenen Trauben-Produktion, stets auf der Suche nach Innovation.
Neben den traditionell eher leichten Weinen der Soave- und Valpolicella-Zone kamen immer mehr Schwergewichte dazu: Pieve Vecchia bei den Weissen, Calle bei den Teilrosinierten Roten und Alteo beim Amarone.
Der Platz in der angestammten Kellerei wurde immer enger. Die Modernisierung der Weine verlangte nach mehr Barriquen. Also wurde eine neue, grosszügige und ökologisch effiziente Kellerei neben die bestehende gebaut und 2003 mit einem Fest eingeweiht.
Jetzt, 10 Jahre später, ist die Luftigkeit nach der Einweihung bereits gewichen, der Betrieb weiter gewachsen.
Der Önologe hat ein wunderbares Arbeitsfeld erhalten, führt uns durch den Barrique-Keller und erläutert die immer raffinierter werdende Methodik der neuen Weine.
3 Lesen etwa für den Pieve Vecchia: Eine vor dem optimalen Reifepunkt der Trauben, um gesunde Säure zu erhalten. Eine zur optimalen Reife. Und eine Spätlese für die süssen, konzentrierten Anteile im aussergewöhnlich reichen und gut balancierten Weisswein - und dann in 1 und 2jährigen Barriquen gereift. Wirklich spannend anzutesten!
Auch im Empfangs- und Büro-Bereich alles gut eingerichtet und kaum mehr eine Fläche frei für Auszeichnungen und Diplome. Emsig wird im Büro geschafft, die Stimmung aber ziemlich fröhlich.
Natalino (im braunen Pulli) begrüsst uns freundschaftlich, hat aber wenig Zeit, muss gleich weg zu einer Verabredung. Er klagt und referiert über die wuchernde Bürokratie, die immer arbeitsintensiver werdenden Vorgaben. Er würde wohl auch lieber mal wieder eine Stunde mehr in seinen Reben stehen. Ein Preis des Wachstums - eigentlich nicht zu beneiden.
Aber es wird auch gelacht über Natalino's pointierte Geschichtchen. Alessandreo Lanza von Vin&Organic (rote Jacke) begleitet uns, ist lange befreundet mit Fasoli, auch guter Kunde hier, lacht herzhaft mit. Alt68 lässt grüssen.
Klar, dass sich auf dem Dach des Neubaus eine Solaranlage befindet. Über 107 Tonnen CO2 eingespart mit der Strom-Selbstversorgung...
Glückwunsch zu Euren animierenden und Nachhaltigen Projekten! Eigentlich ein Gesamtkunstwerk. Arrivederci.


Februar 13